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Vorallem in dem sie unter sich die einzig "dominate Spezies" darstellen, hierbei ist wichtig zu bedenken der große Platzbedarf der mit einher geht, diese Fische leben im normal Fall in einem unendlich großem Biotop, ob nun Nachzucht oder nicht, dies ist wichtig bei der Auswahl des Beckens !
Die Natur können wir nur nachahmen und keineswegs ersetzen, aber dies sollte man dann auch wirklich so gut es geht versuchen !!! Der wichtigste Schritt in diese Richtung ist die Wahl eines großen Beckens, hierbei hat zwar nicht jeder die Möglichkeit ein 250 cm Aquarium zu stellen, aber mir gehts hierbei auch um den Faktor GRÖßE an sich ! Je größer je besser, für die Haltung dieser Buntbarsche !
Meiner Meinung nach, und auch egal was oftmals geschrieben steht ist ein MINIMUM von 300 Litern Wassermenge, der gute Anfang, alles andere ist nach meinem empfinden nur halbherzig durchdacht- Nach dem Motto Hauptsache "Malawis", ganz ehrlich dann lieber keine !!!! Allerdings sind diese Becken schon die kleinsten, der Spaßfaktor an einer erfolgreichen Haltung beginnt eben erst ab diesem Punkt, und ist nach oben natürlich grenzenlos !
Bei größeren Becken, hierbei kommt es natürlich immer drauf an, sollte das Augenmerk darauf gerichtet werden, als Standard 60 cm Tiefe anzupeilen und ebenfalls in der Höhe. Der Aufwand wird sich aber aufjedenfall erheblich lohnen, und dies kann man nur so aus Erfahrung weitergeben, und man kann dies schwierig in Worte packen. Je größer ein Becken ist, und man dementsprechend auch die Tiefe nach oben schrauben kann, desto besser ist es und man kann dekorieren bis der Arzt kommt, der Fanatsie ist dann hierbei fast keine Grenze gesetzt.

Und umso großzügiger kann man den Buntbarschen ein perfektes Heim bieten.
Malawichiliden lieben Verstecke, nicht nur die sogenannten Mbunas (Felsenbuntbarsche), sondern auch die sogenannten NonMbunas, auch die Jäger gehen gern mal in Deckung, dies bedeutet sie suchen Schutz zwischen Steinen und genau diese Steine je nach Beckenart, benötigen eben (Platz). Also allein von dem Ambiente was wir suggerieren wollen, sollte das Becken geräumig sein, um eben den Buntbarschen diesen Lebensraum zu bieten. Es ist auch absolut bewiesen das sich ein Becken, je größer es ist, auch umso leichter pflegen läßt, dies nur mal so nebenbei erwähnt.

Damit sich die Malawis im Aquarium wohl fühlen und ihren Instinkten freien Lauf lassen können, sind räumliche Abgrenzungen in Form von Sichtschutz absolut notwendig, und sollten im Vorfeld genausten überlegt werden, dazu dienen Steine, Pflanzen oder sonstige Dekorationselemente. Versucht "euch" auf die Größe eines Buntbarsches zurück zu nehmen und diesen Lebensraum aus derer Sicht zu sehen, ist nur ein Tipp und kann sicherlich andere Perspektiven der Sichtweise eröffnen. Eben dies umzusetzen erfordert dementsprechend Platz, und sollte DRINGEND berücksichtigt werden.
Es ist somit ein weiterer Grund, das gewünschte Becken so groß wie eben möglich auszulegen.
Bedenkt selbst die kleinsten Buntbarsche aus dem Malawisee erreichen im Becken oftmals 10 cm......und darüber hinaus andere Arten eben auch mehr ! Bei den revierbildenden Arten spricht man über ein Verteidigungsfeld, welches diese im Augenschein haben von 30-40 cm, je nach Art !!!! Dies wären auch die Variabeln, damit sich die Malawis so richtig wohl fühlen. Bei der Platzwahl des Beckens gibt es ein paar kleine Tricks worauf man achten sollte:
Wichtig hierbei Vermeidung von Plätzen wo direktes Licht ins Becken einfällt ! Das Gewicht ist oftmals ein Hinderungsgrund, hierbei ist zu sagen, das es in der Praxis selbst bei einem Gewicht von einer Tonne, dieses Gewicht ja auf einer Fläche von knapp einhalb Quadratmetern Boden verteilt, und in normalen Wohnungen kein Problem bestehen sollte. Lediglich in Altbauten mit schwacher Bodenkonstuktion wäre über eine statische Überprüfung nachzudenken. Wichtig wäre die Rückseite des Beckens zu verkleiden, wenn gewünscht und machbar auch die Seitenwände, dies ist aber meiner Meinung nach nicht ganz so wichtig. Durch das suggerien der Verkleidung von Rückseite des Beckens, entstehen mehr dunkle Zonen die gern genutzt werden, ebenfalls sollte man wenn machbar Schattenzonen anbieten, wird dem wohlfühl Verhalten der Buntbarsche nur dienlich sein.
Grade Malawis mögen Steine, und durch entsprechende Dekoration dieser Materalien kann man wundervoll naturnah und Fischnah dies simulieren. Je nach Art sollte man diese gegebenenfalls verkleben, oftmals buddeln viele Arten und dadurch könnte der ein oder andere Stein umfallen, im schlimmsten Fall sind dann die hauseigenen Versicherungen gefragt. Wichtig ist, ein Malawisee Becken ohne Steine ist kein Malawisee Becken, fast überall an der Küste des Malawisees sind Steine und Felsen vorhanden, und diese prägen die Unterwasserwelt, wer das nicht mag sollte die Finger von Malawis lassen. Dagegen haben Wurzeln in echt nichts in einem Becken zu suchen, ihr Einsatz in "echter Form" ist abzulehnen.
Wurzeln säuern dieses Wasser an und verändert die Parameter, natürlich gibt es im Malawisee Wurzeln, teilweise ganze Baumstämme, aber der sogenannte See ist ein Meer, und bietet ganz andere biologsche Vorraussetzungen. Trotzdem kann man Wurzeln in künstlicher Form einbringen, und läßt das Becken noch natürlicher wirken, sofern man will.
Kurze Erklärung zum Gestein, keinesfalls scharfkantige Materalien wählen, auch wenn etliche sagen Lavagestein kein Problem, bei mir hat es immer geklappt .....dem ist nicht so.....insgesamt gesehen, und nur weil billig......und schnell schnell...dann lieber warten und Nägel mit Köpfen machen ! In Jagdeinsätzen können Malawis sehr schnell an Geschwindigkeit drauflegen, und dann bekommt der ein oder andere die Kurve nicht. Gute Materalien in Form von Steinen wären Basalt, Sandstein, oder runde Flusssteine mit einer glatten Oberfläche.
Und Lochgestein suggerierte früher das Feeling von etwas "Meerwasser" im Becken, warum auch immer, aber mit dem Malawisee selbst hat dies nichts zu tun !!!! Bodengrund, mit einer Körnung von bis zu 1,5 mm ist erstrebenswert, viele Arten kauen diesen durch und auch wurde bei Buntbarschen Sand im Magen gefunden, daher sollte man dies auch bedenken.

Von beige bis dunkel ist alles machbar ! Bei den Pflanzen ist es absolut nebensächlich welche Pflanzen, meistens sind in weiten Teilen des Sees eigentlich gar keine. Daher auch perfekt ohne zu gestalten, wenn aber Pflanzen und naturnah, dann bieten sich Vallisnerien an, da diese in vereinzelten großen Kolonien auch vorkommen. Zwar sind Anubias oder Javafarn auch gut überlegt aber nicht wirklich Malawi-Like wenn man es den genau nimmt ! Aber weder Anubias gibts im See, aber wenigstens kommts aus Afrika, Javafarn nun gut das sagt schon der Name, kommt aus Asien !
Die richtige Planung ist der Start ins Malawi-Habitat!!!
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