| Geografie des Malawisees |
| Geschrieben von: Der Guru | |
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Die Wassertemperatur sinkt in der mitte des Sees nicht unter 23 Grad ab. Die chemische Zusammensetzung stellt sich wie folgt zusammen, und bleibt über dem ganzem Jahr relativ in Konstanten Bahnen. Die Küstenlandschaft ist optisch nicht immer gleich, allerdings sind die meisten Abschnitte mit Schilf oder Sandstränden gesäumt, es gibt Sumfige Gebiete die sich immer wieder mit Felslandschaften abwechseln. Der Malawisee wird von den Staaten Malawi,Mosambik sowie Tansania umschlossen, mit 30000 Quadratkilometern bietet der See auch in der Trockenzeit reichlich Trinkwasser und wird auch als reservoir genutzt. Er dient auch als Wasserweg für oftmals abgelegene Gebiete,und wird mit Fähren befahren. Für Biologen aus aller Welt ist der Malawisee eine Spielwiese der Evolution, und mit über 600 Arten, das artenreichste Süsswasser Biotop der Welt.
Die sieben Lebensräume des Malawisees 1.FELSZONE
Aquaristisch von Bedeutung sind vor allem die Fels- und Übergangszonen, mit ihren farbenprächtigen Felsenbuntbarschen (Mbunas), an dieser Stelle ist natürlich zu erwähnen das ein Großteil von Nicht - Mbunas ebenfalls diese Lebensräume bewohnt. Ob Mbunas, NonMbunas oder die Räuber, allesamt absolut unschlagbar in den Farben. Grade Mbunas sind sehr Ortstreu, und bewegen sich fast ausschliesslich entlang der Felsen oder Steine, normalerweise stellen Sandzonen fast unüberwindbare Hinternisse dar. Die enge Bindung an die Felsen geht bei manchen Arten soweit, das der Sinn für oben und unten verloren gegangen ist.
Die Buntbarsche z.b. aus der Pseudotropheus Elongatus Familie, orientieren sich ausschliesslich nach dem verlauf der felsen, meistens Kopfüber verbringen sie ihre Zeit mit Kämpfen,fressen und sich paaren. Sie werden auch als sogenannte Rückenschwimmer bezeichnet. Auch eine sehr aussergewöhnliche Art ist Geniochromis Mento, dieser hat eine sehr spezielle Nische gefunden um sich seinen Lebensraum zu sichern. Mit seinen 10 - 12 cm Körpergröße ist es eher einer der als normal eingestuft werden kann, das bemerkenswerte dabei ist er ist ein sogenannter Flossen oder auch Schuppenfresser, meistens schleicht dieser sich von hinten oder von unten an seine Opfer heran und durch einen plötzlichen Vorstoss wird dem ausgewähltem Opfer ein Stück Flosse abgebissen. Fast alle buntbarsche in der Umgebung dieser Art sind dadurch gekennzeichnet.
Cynotilapia Afra, dieser gehört z.b. zu den wenigen Felsenbuntbarschen der sich überwiegend im See von Plankton ernährt. Im laufe der Evolution hat diese Art Nadelspitze Zähne entwickelt die sehr gut dazu geeignet sind kleine Tiere zu ergreifen, und festzuhalten. Ein anderes beispiel was ich euch hier mal erläutern möchte ist Nimbochromis Livingstonii, dieser Räuber spielt gern toter Fisch, was bedeutet dies ??? Nun er hat eine sehr eigene Art entwickelt, indem er auf die Seite kippt und sich tot stellt,so verharrt er dann etliche Minuten regenungslos, bis ein anderer barsch in seine Nähe schwimmt, um dann Blitzartig aus seiner Haltung sich über diesen her zu machen. Von den einheimischen wird dieser auch ( Kaligomo - Der Schläfer ) genannt ! Eine der Theorien besagt dazu das sein merkwürdiges Fleckenmuster, eines in Verwesung übergegangenen Fisches ähneln soll! Ich habe hier nur einige kleine Beispiele aufgeführt und könnte so weiter schreiben, denke aber das euch dieser Einblick erstmal reicht. Unter den Sandbuntbarschen die aber mal anderweitig erläutert werden, ist schlichtweg hier zu sagen das es Arten gibt die, die Sandburgen mit Kratern auftürmen in denen bequem ein ausgewachsener Mensch drin liegen könnte, werde dieses Thema aber ein andermal in Worte packen.
Was bei allen Maulbrütern aber gleich ist, ist die Tragezeit der Weibchen im Maul, diese beträgt 3 Wochen, auch hier später mehr dazu ! HINWEIS Einige Textpassagen wurden aus folgenden Büchern mit übernommen, die euch der Guru vereinfacht näher bringen möchte, diese Bücher sind auch als Ratgeber für Neueinsteiger sehr zu empfehlen. Sehr gut werden diese Arten ihre Vergesellschaftung usw. in folgenden Büchern beschrieben AULONCARA-KAISERBUNTBARSCHE von Andreas Butze (2002)
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