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 Die Knochenfische

Auch unter dem Namen Osteichthyes bekannt in Fachkreisen, sind vorallem durch die Tatsache gekennzeichnet das deren Skelettaufbau aus einem Knochen und nicht wie bei den Chondrichthyesaus einem "Knorpelgewebe" besteht.

Im Vergleich zu den erwähnten Chondrichthyesaus umfassen diese eine bei weitem größere Anzahl von Familien und Gattungen "bekannt sind über 25000".

Bild oben, von aquadisk-masuba.de zeigt eine Grafik einiger Knochenfischarten

 

Ebenfalls ausladend sind die bekannten Habitate, in allen Regionen sind diese anzutreffen von der Meeresoberfläche bis zu den Abgründen der tiefsten Stellen in den Ozeanen, wo sie dort auch in Tiefen von über 10 km anzutreffen sind.Die Osteichthyes weisen untereinander extrem große morphologidche Unterschiede auf, aber einige wesentliche Merkmale sind allen gleich.

Alle besitzen ein Sytem von Flossen welche aus paarigen "Brust und Bauch sowie Beckenflossen" und unpaaren "Rücken, After und Schwanzflossen bestehen.

Normalerweise gewährleistet die Schwanzflosse, die auch verschiedenartig ausfallen kann, die Fortbewegung, während die Bauch und Brustflossen z.b. eine Stabliisierungsfunktion innehaben. Es gibt aber auch Familien wo die Rücken und oder die Brustflossen eine Fortbewegungsfunktion ausüben.

Der größte Teil der (Knochenfische) besitzt Flossen mit sogenannten Knochenstrahlen, diese können sowohl hart als auch weich ausfallen.

Darüber hinaus sind diese oftmals zur Klassifikation wichtig.Die Schädel der Osteichthyes bestehen aus verwachsenen Knochenplatten und bei über 95% der Arten aus dieser Familie ist der Körper gänzlich mit Schuppen bedeckt, welche mit einem "farbstoffträgerzellenreichen" Gewebe (epithelischen) Typs verhaftet sind.

 

Bild oben, Mondfisch, Copyright bei Malawi-Guru.de

Diese speziellen Zellen erlauben ein erkennen des Geschlechts des Alters aber auch das Habitat und bei einigen zeigt sich sogar der Gemütszustand dadurch.

Der Großteil der Knochenfische hat im Unterschied zu den Knorpelfischen einen nach außen gewölbten Darm, auch "Schwimmblase" genannt.Diese erlaubt es den Knochenfische n eine neutrale Stellung einzunehmen und beizubehalten. Der Effekt daraus ist das sie in den verschiedensten Tiefen schwimmen und verweilen können.

Ohne Ausnahme alle Knochenfische besitzen ein besonderes Sinnesorgan auch als Seitenlinie bekannt, welche aus einer Reihe von auf den Seiten zwischen dem Schädel und dem Ende ( dem Schwanz ) angeordnete Poren besteht und hierbei es ermöglichst durch die eigene Bewegung des Fisches oder durch die Präsenz von anderen Fischen oder benso Strömungen im Wasser Veränderungen des Wasserdrucks aus der Ferne zu erkennen und damit ganz genau zu orten wie der genaue Punkt dieses Fisches oder der Strömung ist.

HINWEIS:

Oftmals sehen wir dies auch in unseren Aquarien wenn wir uns mit der Hand oder dem Kescher den Tieren nähern wollen, aber auch im Wasser beim Tauchen oder beim Schnorcheln ist dies sehr genau zu beobachten.

Als letzter und wichtiger Punkt ist der Kiemenapparat zu erwähnen alle Knochenfische besitzen Kiemen die sich aber nicht direkt nach außen öffnen wie dies zum Beispiel bei den Chondrichthyesaus der Fall ist, bei den Knochenfischen sind die Kiemen mit Kiemendeckeln versehen.Hierbei haben diese Kiemen einen wesentlichen und absolut wichtige Funktion in Bezug auf die Atmung und hierbei letztlich auch die besondere Struktur erlaubt es  bis zu 75% des im Wasser oder im Meer vorhandenen Sauerstoffs zu verwenden.

 

Bild oben, Fetzenfische,Copyright bei Malawi-guru.de

Bild oben, Malawisee Buntbarsch ein Utaka,Copyright Malawi-Guru.de

Bei der Vermehrung sind die meisten Osteichthyes ovipar, die Weibchen legen Eier an einem vom Männchen ausgewähltem Ort der dementsprechend vorbereitet wurde.Andere entleeren dies einfach im Wasser wo das Männchen sie dann direkt im Wasser befruchtet.

Die Anzahl und größe der Eier ist unterschiedlich und kann bei einigen Arten mehrere Millionen betragen bei anderen wenige Dutzend.

Es gibt die verschiedensten Arten der Fortpflanzung bei Knochenfischen.

Die notwendige Zeit der Bildung der Larven die an das pelagische Leben angepasst sind kann um die eine Woche dauern,der Unterschied in der Zeit zwischen Larve und Fisch in seiner jugendlichen Form ist unterschiedlich lang und kann von nur wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten dauern.

Die gegenwärtig bekannten Fischarten betragen weit über 25000 aber diese Zahl wächst jährlich, mit der rein wissenschaftlichen Klassifikation der Fische  welche jede Gattung und die jeweilige Art mit einem lateinischem Namen auf der Basis von  des: Aussehens des Fisches, sowie der Form, Farbe, Dimension und Anzahl sowie der Position der Flossen usw.... bestimmt begann der schwedische Naturforscher (Carl von Linnaeus) im Jahr 1758.

Sein Werk Sytema Naturae ist der Inbegriff dafür !

Autor:Florian

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