Mystisch muten diese Tiere an, leider viel zu oft verkannt und als böse abgestempelt will ich euch mal die Welt der Meeraale oder Muränen näher bringen.
Muränen gehören zur Familie der (Muraenidae).Typisch für Muränen ist ein biegsamer und Schuppenloser Körper und von einer dicken, an der Luft klebrigen Schleimschicht überzogen, die die Tiere beim Gleiten durch scharfkantige Felsen oder Korallen vor Verletzungen schützt, mit einer Länge welche zwischen 20 und ca. 300 cm liegt.

Bild oben, eine graue Muräne
Es sollen auch Exemplare mit um die 400 cm gesichtet worden sein.Ein langgezogener Körper verleiht ihnen das Aussehen von Meerschlangen, dem ist aber nicht so.
Die Muraenidae umfasst 13 Gattungen und ca. 200 Arten, einer der Merkmale ist das diese Kiemenöffnungen besitzen die allerdings keine Kiemendeckel aufweisen, darüber hinaus haben diese eine vereinte Rücken und Afterflosse und besitzen keinerlei Brustflossen.
Die Wirbel umfassen zwischen 110 und ca. 200 und gehen bis zu höchstens 260 Wirbel, auch typisch der leicht abgeflachte Körper der als extrem muskulös eingestuft wird hierbei ist der Nacken und Halsbereich besonders mit Muskeln bepackt.
Die Färbung ist oft bräunlich bis schwarz-purpur es gibt aber auch noch andere Farbvarianten wie z.b. die graue Muräne, grade die tropischen Arten können sehr bunt bis knallig gemustert sein, hierzu werden einige Arten im Artenverzeichnis auf "African-guru.de" noch näher erläutert.
Oftmals in flachen tropischen und subtropischen Meeren beheimatet, im südlichen Europa (Mittelmeer Region) sind 2 Arten angesiedelt darüber hinaus findet man allein um die Marianen und die sogenannten Marshall Inseln 55 Arten.
Ebenfalls im Asiatischem Raum und bis Australien gibt es einige Arten die sogar im Brackwasser Bereich leben wie z.b. die Goldstaubmuräne oder auch die Leopardmuräne bei dieser zuvor genannten Arten wurden Exemplare bis zu 30 Kilometer landeinwärts gesichtet, allerdings ist eindeutig fest zu halten das keine Muräne dauerhaft im Süsswasser vorkommt, alle Muränen ziehen zur Paarung ins Meer.
Muränen sind eindeutig als Raubfische anzusehen mit einem sehr starkem Geruchsinn und ernähren sich von Fischen sowie Krustentieren und einige Arten auch von Kopffüßlern.Tagsüber leben sie gewöhnlich in Spalten des Riffs welche manchmal Kilometer lang erschreckt sind.
Ebenfalls sieht man oftmals Putzerfische oder Putzerganelen in deren Nähe oder es kann vorkommen das auch unterschiedliche Gattungen von Muränen in den Spalten und Höhlen Systemen nebeneinander her leben.Einige Arten wie z.b. Anarchias und Uropterygius , leben ausschliesslich in Höhlen und Spalten und Jagen sogar nur darin.
In der Abenddämmerung gehen Muränen dann auf Jagd.Sehr typisch ist das ständig offene Maul dies rührt lediglich daher die Sauerstoffversorgung des Blutes zu gewährleisten dadurch wird nämlich der Wasserstrom erhöht und zu den Kiemen geführt.
Die Bezahnung von den meisten Muränen ist furcheinflößend und sehr stark und imstande die widerstandsfähigsten Rückenschilder von z.b. Krustentieren zu öffnen, allerdings sind Muränen von Natur aus eher sehr scheu, Tauchern und Schnorchlern ist dennoch abzuraten die Tiere zu berühren den die Bisse können extrem schmerzhaft sein.
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Bild oben, braune riesen Muräne schaut aus ihrer Spalte
Hinzu kommt das Nebeninfektionen auftreten können, daher mein Aufruf anschauen ja anfassen besser unterlassen.
Grundsätzlich landen Muränen in manchen Gegenden der Welt auch mal auf den Teller, die Tiere sind aber als eher Grundsätzlich giftig einzustufen.Einige Arten besitzen ein giftiges Hautsekret und bei vielen ist das Blut durch hämolytische Proteine ebenfalls giftig.
Für die Aquaristik gibt es folgendes zu sagen:
Einige besonders bunte Arten, die tropischen Korallenriffe bewohnende Muränen, werden auch für die Aquaristik gefangen und importiert. Hierbei handelt es sich um die Sternfleckenmuräne, die Weiße Bandmuräne und die Geistermuräne.
Die Goldstaubmuräne und die Leopardmuräne werden vom Handel als sogenannte"Süßwassermuränen" oftmals angeboten, sind aber ansich wenn überhaupt besser im Brack- oder im Meerwasseraquarium zu halten. Tatsache ist das Muränen in menschlicher Haltung nur schwer an tote Futtertiere zu gewöhnen sind und eigentlich nichts in Aquarien verloren haben.
Im Artenverzeichnis werden dann nochmals die Arten aus dem Roten Meer genauer erläutert, siehe weiter oben den Hinweis zu www.african-guru.de.
Autor:Florian

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