Informationen dazu sind nicht wirklich viele vorhanden, hier habe ich mal einen Steckbrief dazu gesetzt der das ganze etwas umschreibt.Die Mastacembelidae im deutschem Stachelaale, oder auch Pfeilaale genannt, leben mit fast 85 Arten in den tropischen und subtropischen Süßgewässern.
Die Verbreitung dieser Tiere ist beeindruckend, fangen wir im nahen Osten an und gehen dann durch die Verbreitungsgebiete weiter:
In Süsswasser Flüssen und Seen von Syrien ausgehend über die großen Flüsse des Iraks bis Indien und weiter über das südöstliche Asien rein in das südliche China wurden etliche Arten der Stachelaale erforscht.
Schwenken wir nach Afrika, den auch dort gibt es etliche Arten die angefangen vom Kongo River, weiter zum Sambesi, Okavango, Malawisee und Victoriasee kommen diese Tiere vor.
Im ostafrikanischen Tanganjikasee gibt es einige endemische Arten.Vorallem die Arten des asiatischen Raums leben teilweise auch im Brackwasser Bereich, und in den Einzugsgebieten dieser.

Bild oben, ein Flösselaal aus Nigeria und Kamerun
Das typische Aussehen dieser Tiere zeigt sich in aalartigen, manchmal auch bandförmigen und langgestreckten Körpern.
Mit bis zu einem Meter Körpergröße ist der "Mastacembelus erythrotaenia"zu deutsch "Feuerstachelaal" einer der größten dieser Gattung.
Wozu hingegen z.b. im Kongo River und in der näheren Umgebung mitunter die kleinsten "Caecomastacembelus latens" mit ca. 7 cm anzutreffen sind.
Hier ist zu erwähnen das grade die Stromschnellen des unteren Kongos die Heimat dieser Winzlinge ist.Alle diese Stachelaale verbindet das diese benthisch und nachtaktiv leben, ihre Augen sind sehr schwach, etliche davon sind praktisch blind, wo hingegen der Geruchssinn dafür sehr gut entwickelt ist, und sich die Tiere fast auschliesslich darüber ihre Umwelt ertasten.
Stachelaale bevorzugen sehr stark bewachsene Regionen ihrer Heimatgewässer.Arten die in den meist weitgehend vegetationslosen ostafrikanischen Seen wie dem Malawisee z.b. leben, verstecken sich zwischen Steinen.
Die aalförmigen Stachelaale verbringen den Tag fast ausschliesslich eingegraben im Bodengrund, während sich viele bandförmigen Stachelaal Arten zwischen Wasserpflanzen verbergen.
Alle Stachelaale ernähren sich von Würmern, Kleinkrebsen und kleinen Fischen.Hier ist es wichtig die richtige Konstellation im Becken zu finden.
HINWEIS:
Eine wirklich ausführliche Beratung ist anzustreben bevor man sich diese wundervollen Tiere ins Becken holt.
Autor:Florian

Den begehrten Titel für das Jahr 2011 tragen drei Aquarianer - die Gewinner der Plätze 1 bis 3 präsentiert euch malawi-guru.de, exklusiv. Gewählt wurden sie von der Community unserer Partnerseite www.einrichtungsbeispiele.de
Die Sieger-Becken anzeigen...