Montag 25 März 2019
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Malawi-Becken als Raumteiler (Jahr 2012)

Als Raumteiler sind Aquarien nicht immer leicht umzusetzen.

Dieses Malawisee Beckenbeispiel, präsentiert eine Idee der besonderen Art, als Raumteiler sind Aquarien nicht immer leicht umzusetzen, umso mehr zeigt dieses Beckenbeispiel die Präzision der Beckengestaltung.

Die Beckengrösse:

302x86x70 + 100x60x50 = 2118 Liter

Der Bodengrund:

100Kg hellgrauer Quarzsand 0,4 - 0,8 mm.
Ursprünglich waren 150Kg vorgesehen aber ich denke so ist es auch
ausreichend.Weniger ist manchmal mehr.
Zu den Felsen passende Kiesel sorgen zudem für Kontrast.
Nun habe ich nachträglich noch 5 Kg schwarzen Sand gekauft (ebenfalls 0,4 - 0,8 mm) um den Bodengrund insgesamt etwas dunkler zu mischen.
 
Die Pflanzen:
 
1x Javafarn (Microsorum pteropus var. latifolius)
5x Anubias barteri
2x Crinum natans
 
Tremalzo1
 
Tremalzo3
 
Dekoration&Einrichtung:
 
Eine 3D Rückwand für die Seitenscheibe zur Wohnzimmerwand habe ich "fertig" gekauft. Dann aber neu mit Acryl, passend zu den Findlingen, lackiert und so eingepasst, dass der Überlaufschacht bzw. Rieselfilter komplett verdeckt ist.
Ca. 400 Kg Findlinge + ca. 25 Kg Kiesel ("Nero Ebano") befinden sich bis jetzt im Aquarium. An der Rückwandseite, bei Strömungspumpe und Filterzulauf, türmt sich ein großer Steinhaufen bis zur Wasseroberfläche auf und erstreckt sich gut einen Meter ins Aquarium hinein. Dieser Aufbau zusammen mit den großen Steinformationen und den großzügigen freien Sandflächen im weiteren Aquarium sollen die Übergangs- bzw. Uferzone im See nachstellen.
Unter den Steinen, habe ich auf der gesamten Bodenscheibe eine 5mm Polysterol Trittschalldämmung zum Schutz verklebt.
 
Rückzugsmöglichkeiten:
 
Speziell im Felshaufen an der Rückwand sind zig Nischen und Spalten. Hier finden Jungfische, Welse aber teilweise auch die Großen Schutz. Die weiteren Steinhaufen in der Mitte und am Ende bieten große Höhlen mit mehreren Fluchtmöglichkeiten wo selbst die Größten Unterschlupf finden, selbst aber niemanden in die Enge treiben können.
 
Die Beleuchtung:
 
Das Ziel war eine nicht zu grelle, eher schummrige Beleuchtung. Deshalb konnte sie nur dimmbar sein. Zwei 4-flammige Standard 120cm T5 Leuchtbalken baute ich mir nach meinen Vorstellungen um. Nun sind jeweils 2x 840er, 2x 865er Röhren auf max. 10% gedimmt im Einsatz. Wobei hauptsächlich mit den 840er und nur über die Mittagszeit zusätzlich mit den 865er Röhren beleuchtet wird.
Ein GHL ProfiLux II Light, sorgt für Dimmung, Zeitsteuerung und Wettersimulation (Wolken, Regentage, Gewitter)
Einer der Leuchtbalken ist mit einem 100cm blauem LED Strip für Mondlicht ausgestattet, ebenfalls dimmbar und nach reeller Monphase durch den GHL gesteuert.
So bleibt eine Hälfte des Aquariums dunkel, und die andere erscheint in einem schwachen blauen Mondlicht.
 
Wenn dann das Mondlicht in das halbe Becken einfält und den großen Steinaufbau beleuchtet, ist das schon ein sehr schöner Anblick.
Die Beleuchtungszeiten sind täglich:
840er Röhren: (jeweils 2x innen je Leuchtbalken)
06:00-06:30 Uhr von 0% auf 5% Intensität
06:30-09:30 Uhr 5%
09:30-12:00 Uhr von 5% auf 10%
12:00-22:30 Uhr von 10% auf 5%
22:30-23:30 Uhr von 5% auf 0%
865er Röhren: (jeweils 2x außen je Leuchtbalken)
09:30-12:00 Uhr von 0% auf 10%
12:00-22:30 Uhr von 10% auf 0%
Mondlicht:
22:30-06:30 Uhr 8%
 
Die Filterung:
 
Der Ablaufschacht dient zugleich als Rieselfilter. Ursprünglich habe ich die 30L Volumen mit Bio-Balls und Filterschwammwürfel gefüllt, allerdings war die Geräuschentwicklung zu stark da die Zwischenräume dieser Filtermedien zu groß ist. Nun habe ich komplett auf Helix12 umgestellt: Diese 12mm großen Kunststoff Teile mindern die Geräusche extrem und bieten außerdem eine beeindruckend große Oberfläche!
Unter dem Aquarium wird dann über ein 5-Kammer Filterbecken mit 300L Volumen gefiltert:
1. Kammer: Große Würfel aus grobem Filterschwamm, sehr freiliegend für gute Umströmung
2. Kammer: Eine Japanmatte 100x120cm passend zugeschnitten
3. Kammer: Eine Japanmatte 100x120cm passend zugeschnitten
4. Kammer: Mix aus Siporax, Zeolith und Lavasteine
5. Kammer: Technikkammer mit Rückförderpumpe (Oase Aquamax Eco 6000 CWS, effektiv ca. 3600l/h bei 1,60m Förderhöhe und nur 60W) und Heizung/Wärmetauscher
Sämtliche Rohrleitungen wurden aus 40mm PVC Rohr gemacht.
 
Tremalzo4
 
Der Besatz für das Becken:
 
1/2? Aristochromis christy NZ
1/1 Buccochromis nototaenia WFNZ (1/2 ist geplant)
1/2? Champsochromis caeruleus WFNZ
0/2 Copadichromis borleyi kadango NZ (Werden abgegeben)
2/3 Cyrtocara moorii NZ
1/2 Dimidiochromis compressiceps WFNZ
1/3 Exochochomis anagenys WFNZ
1/2? Fossorochromis rostratus WFNZ
3/2 Labidochromis caeruleus NZ
1/1 Mylochromis spec. Mchuse WFNZ (Werden abgegeben)
1/2 Nimbochromis venustus NZ
1/2? Tyrannochromis nigriventer WFNZ (sobald die Geschlechter bekannt sind, ändere ich auf 1/2)
 
Welse:
4 Synodontis petricola WFNZ
 
Malawisee Aale:
 
2 Aethiomastacembelus shiranus WF
2 Aethiomastacembelus sp. "rosette" WF
Der Besatz wird noch ein wenig optimiert, dies wird aber nach und nach kommen.
 
 
MALAWI GURU APP
 
Autor:Dennis Tremalzo

Bilder:Dennis Tremalzo

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