Donnerstag 20 Februar 2020
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Große und kleine Spalten&Verstecke

Was man bei der Dekoration noch beachten sollte, und wie wichtig es ist sich genau Gedanken zu machen, dazu einige Anregungen.

Malawisee Aquarien bestechen nun einmal durch ihre Steinlandschaften, dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, ob man nun die Felszone oder die Übergangszone im Malawisee Aquarium dekoriert, muss man dennoch auch hier einiges beachten.

In etlichen Beiträgen haben wir Tipps zur Gestaltung gegeben, aber bei der Gestaltung muss man dann ins Detail gehen, warum und weshalb?

Ob man nun Basaltgestein oder Sandsteine, Granit oder Module nutzt, ist der Geldbörse überlassen die ein jeder für sich hat, ist man an dem Punkt und beginnt mit der Gestaltung ist es klar das man das Malawisee Aquarium den Bedürfnissen der Fische anpassen tut, also die richtige Wahl welchen Lebensraum wir welchen  Buntbarschen zu ordnen müssen.

Dabei ist aber bei der Gestaltung von Felsaufbauten mit Spalten und Höhlen darauf zu achten, das diese Spalten nicht zu klein werden, den auch wie beim Lochgestein kann es durchaus passieren das Buntbarsche und hier egal ob Mbuna oder Nonmbuna in diesen zu kleinen Spalten und Durchgängen hängen bleiben könnten.

Video oben, hier sehr schön im Clip die Spalten zu sehen

1 Pete Barnes Chizumulu

7 Pete Barnes Chizumulu

Man sollte bei der Wahl der Steine immer auf größere Gesteinsbrocken sein Augenmerk setzen, zu einem sieht es später im befüllten Aquarium besser aus und zum anderen vermeidet man zu kleine und zu enge Spalten ,Durchgänge oder gar Höhlen die wir simulieren.

Man mag es kaum glauben und oftmals denkt man nicht daran, aber diese kleinen oder auch größeren bunten Fische, sind extrem flink, ob nun in einem Jagdeinsatz oder aber auch weil der eine oder andere sich zurück ziehen will, diese quetschen sich überall rein und drunter, hier muss man im Vorfeld selbst schauen das man Vorsorge betreibt.

Spalten und Durchgänge oder gar Höhlen sollten mindestens die doppelte Größe (des größten Tieres im Becken haben), beziehungsweise man sollte so gestalten das alle Arten die Möglichkeit haben eine Spalte auf zu suchen die, die doppelte Körperform des Tieres suggeriert.

Wir haben viele Diskussionen geführt und mit verfolgt, wo oftmals gegen Argumente zum Lochgestein kommen, viele schreiben sie hätten Lochgestein schon Jahre drin und alles würde gut gehen, und das gegen Argument war fast immer, das es auch bei Basalt oder anderen Gesteinsarten dazu führen kann das dieses zum tot von Buntbarschen führen kann.

Und ja dies müssen wir bestätigen, es kann natürlich auch passieren, einziger Unterschied dabei ist, an den bereits vorhanden Löchern im "Lochgestein" kann man schwerlich was ändern, das ist so von der Natur geprägt, wenn wir andere Gesteinsarten nutzen, kann man aber anderes als beim Lochgestein vorbeugen, und so dekorieren das man das einklemmen von Fischen in diesen Aufbauten weitestgehend abstellt.

Noch etwas zu künstlichen Modulen, welche man durch ein leichtes in eine Höhle um funtionieren kann, auch hier sei gesagt das die Eingänge oder Durchgänge zwischen einzelnen Modulen so bedacht werden müssen das einklemmen weitestgehend ausgeschlossen wird.

Ein Rest Risiko bleibt immer, ob ein Fisch aus dem Becken hüpft während eines Wasserwechsels oder sonst wie, aber nur selbst kann man versuchen dies schon so gut es eben geht im Vorfeld ab zu stellen.

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Autor:Florian Bandhauer

Bilder:Pete Barnes

Video.Marc Boulden

  

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