Sonntag 17 Oktober 2021
Text Size
dedaenfrptes

Pelvicachromis - die Arten von Nigeria bis Kongo 

 

Diesmal geht es um Pelvicachromis pulcher, Pelvicachromis sacrimontis , Pelvicachromis spec. affin. subocellatus und Pelvicachromis subocellatus.

Diese Arten kommen in Nigeria und Kamerun vor, auch sie sind Höhlen- bzw. Versteckbrüter.

Sie pflegen ihre Brut und die Jungfische in einer Mutter- Vater- Familie.Alle Pelvicachromis Arten (auch die in den vorangegangenen Berichten) lassen sich gut in Wasser mit neutralem PH Wert und mittlerer Härte pflegen, vorausgesetzt es handelt sich um Nachzuchten, Wildfänge sollten in weichem leicht saurem Wasser gepflegt werden.

Die Aquariengröße sollte zwischen 80 cm und 130 cm Kantenlänge liegen, dabei sollte man auf eine große Grundfläche achten, also mindestens 60 cm Tiefe, die Höhe ist bei der Pflege von Buntbarschen nicht so wichtig.Das erst mal zum allgemeinen Teil, nun zu den Arten !Fangen wir mit dem bekanntesten an, dem Pelvicachromis pulcher, den wird jeder kennen, er wird auch Purpurprachtbarsch oder Königscichlide genannt.

Sein Vorkommen erstreckt sich von Nigeria bis Westkamerun (Pelvicachromis pulcher " Ndonga) in wie fern Vorkommen in "Ostbenin" nartürlicher Art sind, ist nicht bekannt und muß noch geklärt werden, man geht aber davon aus das sie eingeschleppt wurden.Die Art wird 10 cm lang, die Körperform kann von sehr schlank bis mäßig schlank variieren.Die Schnauze kann relativ spitz bis leicht gerundet sein, das Stirnprofil ist leicht gerundet bis gerade.Die Caudale der Weibchen ist immer gerundet, bei den Männchen kann die Form der Caudale von rund über oben ausgelappt, lanzettförmig bis hin zu rautenförmig variieren.

Geschlechtsunterschiede sind arttypisch.

Meistens ist bei beiden Geschlechtern ein dunkler Längsstreifen sichtbar, der aber Stimmungsabhängig verschwinden kann, auch können bei beiden Geschlechtern in Caudale und Dorsale schwarze Flecken in unterschiedlicher Anzahl vorhanden sein.Kehle, Brust und Bauch sind bei Männchen unterschiedlich gefärbt (je nach Fundort), dabei handelt es sich um die Farben gelb, blau und rot, manchmal auch diese Farben gemischt.

Ansichten eines Pulcher im Aquarium

pelvicachromis subocellatus 02 800x800 50KB

Es können auch Kreuzungsprodukte zwischen natürlichen Formen und Populationen aquaristisch im Umlauf sein.An der Basis der Dorsale ist ein dunkles Längsband zu sehen, dann ein heller gefärbtes zum Schluß wieder ein dunkles Band, an der Oberkante der Caudale ist in der Regel die selbe Färbung zu sehen.Weibchen haben eine rot gefärbte Bauchregion die in allen Formen mal mehr mal weniger zu sehen ist, bei laichreifen Weibchen tritt sie allerdings sehr intensiv hervor.An der Basis und der Oberkante ist die Dorsale kräftig gelb gefärbt, dazwischen liegen zwei dunkle Längsbänder, Kopf und Kiemendeckel sind gelb bis auf den dunklen Längsstreifen.Bei der Balz wird der Körper in der Analgegend sehr dunkel bis fast schwarz.

Nun zu Pelvicachromis sacrimontis in älterer Literatur auch als Pelvicachromis spec. affin. pulcher geführt, von ihm gibt es drei Farbformen eine rote, gelbe und eine gelbgrüne.

Diese Art kommt aus Nigeria , sie ist leicht mit Pelvicachromis pulcher zu verwechseln, der Körper allerdings ist schlanker und gestreckter, das Stirnprofil ist deutlich stärker gerundet als bei P. pulcher.Die Caudale ist gerundet bis rautenförmig, die Grundfärbung des Körpers ist braun.Diese Art besitzt auch einen dunklen Längsstreifen, der aber breiter ist als bei P. pulcher und so gut wie immer sichtbar.Die drei Farbformen kann man nur bei den Männchen auseinander halten, diese sind je nach Farbform in der untern Körperhälfte von der Schnauze bis zum Ansatz der Anale entweder rot, gelb oder gelbgrün gefärbt, vielleicht mit einem kleinen rosa Fleck am Bauch.

Laichreife Weibchen haben immer einen sehr dunklen roten Bauch, Brust und Schwanzstiel sind dann dunkelgrau bis schwarz gefärbt, alle Formen zeigen bei beiden Geschlechtern eine intensiv blaue Zeichnung auf Wangen und Kiemendeckel.Die Dorsale der Weibchen ist je nach Stimmung dunkelgelb bis rauchig schwarz und hat keine Streifenzeichnung wie die der P.pulcher Weibchen.Jetzt kommt eine Art die ich noch nie im Handel gesehen hab, Pelvicachromis spec. affin. subocellatus, von ihr gibt es zwei Formen und sie kommt aus Nigeria.

Bei der einen Form werden die Männchen ca. 11 cm und die Weibchen ca. 7,5 cm lang, bei der anderen Form sind die Männchen ca. 9 cm und die Weibchen ca. 6 cm lang, die größer werdende Form bleibt in ihrer Grundfärbung dunkler und zeigt graue bis blaue Töne in den Flossen, bei der kleiner bleibenden Form zeigen die Weibchen einen zartrot gefärbten Bauch.Die Männchen sind in der Grundfärbung goldgelb und zeigen rote und blaue Farben in den Flossen.

So nun zur letzten Art , Pelvicachromis subocellatus, davon gibt es zwei Formen "Matadi" und "Moanda", sie ist die südlichste Art der Gattung, Pelvicachromis und kommt von Gabun bis in den Westen der Volksrepublik Kongo vor.Sie wird 8 cm lang und ist mäßig schlank und rundköpfig, die Caudale der Männchen ist rund bis leicht rautenförmig, die Grundfärbung des Körpers ist gelb- braun, die Weibchen sind besonders in der Kopfregion gelb gefärbt.

Der Bauch bei den Weibchen ist sehr intensiv rot bis violett gefärbt, um die Rotfärbung sind gut sichtbare silberfarbene Zonen.
Die Männchen besitzen eine rot/blaue Tüpfelzeichnung, in den Flossen in der Caudale meist nur in der unteren Hälfte, die obere hat dunkle und gelbe waagerechte Striche.
Die Schuppen der Männchen sind dunkel gerändert.

Beide Merkmale haben die Weibchen aber nicht.

Die Weibchen dieser Art gehören in der Balz,- und Brutfärbung zu den schönsten, was die Gattung Pelvicachromis zu bieten hat.Sie zeigen an der Brust und im hinteren Teil vom Schwanzstiel bis zur Analgegend, eine satte schwarze Färbung die sich bis in den Rücken zieht nur der rote bis violette Fleck bleibt zu sehen und wird kräftig leuchtend.

Die silbrige Zone vor dem Fleck wird größer und kräftiger, und auch der silbrige Saum in der Dorsale wird farblich kräftiger.Im Bereich "Afrika" mit dem Schwerpunkt Unterwasserwelten Afrikas sicherlich eine phantastische Gattung für das Aquarium.

Mehr zum Thema in der Kategorie : Fische Westafrikas

Die Bilder wurden mir freundlicherweise von Thomas Pritzkow zur Verfügung gestellt, wofür ich mich sehr bedanke.

Facebook Follow us

Autor:Detlef Crone

Bilder:Thomas Pritzkow,Florian Bandhauer

   

Merken

LEDaquaristik.de

LEDaquaristik1

Merken

Merken

Merken

Partner - Einrichtungsbeispiele.de

Einrichtungsbeispiele banner neu

Merken

Merken

Merken

Partner - Aqua-Treff.de

Aquatreff.de

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Rockzolid

rockzolid ruckwande 596x247 80KB

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Besucher

Heute 38

Gestern 406

Woche 2294

Monat 6137

Insgesamt 1462410

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Malawi-Guru auf Facebook

Facebook Follow us

Die Malawi-Guru App im Playstore

MALAWI GURU APP

Willkommen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.