Dienstag 12 November 2019
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Placidochromis sp. mbamba

Ein Steckbrief einer Art die bisher kaum beschrieben wurde.

Hier haben wir angesetzt und recherchiert und einiges über Kontakte nachgefragt um hier etwas Licht ins dunkel zu bringen.Im Handel sofern man diese Art den erwerben kann, ist diese auch unter folgenden Handelsnamen/Synonym gelistet:

Placidochromis electra superior, Placidochromis superior mandalawi, Placidochromis blue gold "mbamba" !

Die Art ist nach bisherigen Angaben nur bei Mbamba Bay gefunden worden, durch die wenigen Infos die es gibt müssen wir da noch etwas warten, aber bei über 600 Arten auch nicht verwunderlich, eines der schönen Dinge in der Malawisee Aquaristik ist eben jene das immer neues kommt.

Vergleichbar vom Lebensraum kann man diesen mit dem Placidochromis sp. "blue otter", oder dem Placidochromis sp. "jalo" wobei berichtet wurde das diese Art hier eher durchsetzungsstark ist im Vergleich zu anderen vergleichbaren, hier aber eine konkrete Aussage zu machen ist unter den gegebenen Umständen eher schwierig.Wir werden aber hier dran bleiben um euch die neusten Erkenntnisse weiter zu geben.

Zur Ernährung wurden uns unterschiedliche Meinungen kundgetan, grunsätzlich wäre der Placidochromis sp. mbamba aber zu den Carnivoren Buntbarschen zu zu ordnen.Wahrscheinlich auch wie der "jalo" ein Verfolgerfisch.

Im Aquarium ist er aber wie alle Buntbarsche gut an dementsprechende Futtersorten leicht zu gewöhnen.Noch etwas zu seiner agressivität, hierbei ist er anderen gegenüber nicht übermässig agressiv, parallen zum "blue otter" oder "jalo" kann man hier getrostet übernehmen.Seine Heimat ist die Übergangszone welche aus diversen großen Steinbrocken und dazwischen liegenden Sandflächen beschaffen ist, welche man auch im Aquarium nach empfinden sollte.Dabei sind aber auch Verstecke und ausreichend Sichtschutz zu beachten, in der Balz sind die Männchen wundervoll farbig und erstrahlen in einem knalligem blau (ganzer Kopf) und dies wird ab dem Operculum zu einem dunkelgelb (siehe Bilder).

 

Ausserhalb der Balz ist zwar eine Grundfärbung vorhanden, allerdings wirkt er etwas blass was in aber keineswegs häßlich erscheinen läßt.Weibchen dieser Art ähneln stark denen von "blue otter" sowie von "jalo" hierbei kann es zur Hybridenbildung führen sofern man besagte Arten zusammen pflegt.

Dies sollte man im Vorfeld genau beachten und gut überlegen.

Malawisee Aquarien ab 450 Liter aufwärts mit entsprechenden Beibesatz sind hier die untere Grenze, ebenfalls wäre diese Art auch in einem reinem Artenbecken als Gruppe gut zu pflegen, möchte man diesen aber mit anderen Buntbarschen aus dem Malawisee zusammen pflegen, so wären auch eine Haltung im Verhältnis 1/2-3 durchaus möglich.

Ein Bekannter pflegt diese Art in einem 960 Liter 1/1, was aber genau überlegt werden sollte, und auch am restlichem Besatz zu messen ist.

Auf der sicheren Seite ist man aber immer mit mindestens 1/2, da dann gewährleistet ist das sich das Männchen in der Balzphase nicht nur auf das eine vorhandene Weibchen konzentriert und die jeweils andere Dame im Aquarium, auch Zeit hat sich dementsprechend zu erholen.

Erfahrungen von einigen Aquarianern die in den Genuss dieser Art kamen, erzählen von einem sehr schönem Buntbarsch der bei der richtigen Pflege, der richtigen Dekoration und dem passendem Licht (nicht zu hell) von tollen Erlebnissen mit dieser Art berichten, dabei ist es wie bei vielen Arten.. das einige berichteten er wäre sehr durchsetzungsstark andere hingegen berichteten, er wäre etwas sensibel.Dazu können wir einfach nur sagen das genau im Vorfeld zu beachten wäre welche Arten man mit dem Plachidochromis sp. mbamba zusammen setzt.

Auch wohl machbar ist es diese Art mit dem Labidochromis Mbamba Bay zusammen zu pflegen, dieser Mbuna ist eine große Ausnahme unter den Felsenbuntbarschen ebenfalls wie der Labidochromis caeruelus yellow, da deren Nahrungsansprüche etwas weiter gefächert sind, grundsätzlich ist der Placidochromis sp. Mbamba aber nicht für reine Mbuna Malawisee Aquarien geeignet.

Fazit:

Eine Art die bisher nicht sonderlich bekannt ist, aber die dennoch sicherlich ein richtiger Augenschmaus unter den Buntbarschen des Malawisee ist.Wer Interesse an dieser Art hat, sollte das Kontaktformular von www.barschkeller.de nutzen und bei Birger Lessow anfragen ob diese Art demnächst über den Barschkeller erhältlich wäre.

 

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Aquatreff.de

 

Autor: Florian Bandhauer

Quellen: Florian Bandhauer, Ad Konings, Harry Stechmann

Bilder: Birger Lessow

Video : Xav Cichlids

  

 

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