Donnerstag 9 Dezember 2021
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Labidochromis flavigulus "Chizumulu"

Der Steckbrief zu diesem Mbuna und welche Eckdaten dieser braucht, für eine Pflege im Malawisee Aquarium. Die Familie der Labidochromis und ihre Eigenheiten, im Buntbarsch Verzeichnis und in der Mbuna Hauptliste haben wir schon unzählige Arten beschrieben und ergänzen diese immer wieder.

Größe:

Im Malawisee sind die Tiere etwas kleiner als im Aquarium, dabei liegen die Größe der Männchen bei ca. 8 cm, im Aquarium sind Exemplare von 10 cm keine Ausnahme, kann auch mal bei zu guter Fütterung 11 cm erreichen. Weibchen haben im See ca. 7 cm, im Aquarium auch locker mal 8-9 cm Endgröße.

Verbreitung:

Labidochromis flavigulus wird bei 2 Punkten im Malawisee angetroffen, zum einen  bei Chizumulu und zum anderen  bei Likoma, dabei bewegt sich diese Art eher in der Übergangszone ist, also nicht explizit an die Felszone gebunden.

Ernährung:

Eingestuft ist die Art als Limnivore im See dort  werden der Aufwuchs abgezupft, aber auch darin befindliche Mikroorganismen landen mit im Magen. Die Art nimmt im Aquarium alle gängigen Futtersorten an.

 

Fortpflanzung/Zusammenstellung:

Labidochromis flavigulus "Chizumulu"wird in der Balzphase als sehr territorial eingestuft und verteidigt dementsprechend auch seine gewählte Behausung gegenüber anderen Buntbarschen. Ebenso ist diese Art innerartlich auch eher ein aggressiver Buntbarsch, wobei sich dies aber nur auf die eigene Verwandschaft bezieht, andere Buntbarsche läßt er weitestgehend in Ruhe.

Die Haremshaltung ist eher von Vorteil, also mindestens 1/4-5, eine Gruppenhaltung ist differenziert zu betrachten und bietet sich wenn, nur in sehr großen Aquarien an. Da die Art wie bereits erwähnt als innerartlich sehr agressiv eingestuft wird.

Beckengröße:

Die Aquariengröße fängt bei dieser Art bei 300 Litern und einer Aquarium Kantenlänge ab 120 cm an und sollte für ein reines Artenbecken angesehen werden, nach oben ist natürlich vieles andere möglich. Vor allem im Verbund mit anderen Mbuna Arten empfehlen wir mindestens 400 Liter zum Start. Die Wahl des Beibesatzes sollte im Vorfeld genausten überlegt werden und diese Art mit nicht zu durchsetzungsschwachen Arten gepflegt werden.

Dekoration:

Für das Aquarium sollte die Fels-Übergangszone dekoriert werden. Was die Ansprüche der Tiere an die Dekoration erfüllt. Dabei sind aber dennoch ausreichend Höhlen und Verstecke Pflicht, die man mit bedenken sollte.

 

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Autor: Florian Bandhauer

Bilder: Andreas Hänsch

Video: Andreas Hänsch

  

 

 

 

 

 

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