Dienstag 18 Mai 2021
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Metriaclima lanisticola

Eckdaten zu diesem Mbuna, und Tipps zur Pflege im Malawisee Aquarium

Größe:

Im Malawisee erreichen diese Mbuna eine Endgröße von ca. 6 cm, und sind schon sehr kleinbleibend unter den Mbuna Arten, Weibchen sind da noch etwas kleiner.

Verbreitung:

Metriaclima lanisticola ist seeweit verbreitet, einzig an der Ostküste im nördlichen Abschnitt von Makanjila Point gibt es keine Population. Hier ist der sandige Abschnitt der Übergangszonen deren Heimat und auch nur wenn Schneckenhäuser vorhanden sind im Sand, in dem sich die Tiere zurück ziehen oder verstecken können.

Ernährung:

Die Art wird zu den Carnivoren Arten gezählt, sie pickt Wirbelose aus dem Sand oder aus den Algen wo diese vorkommen. Im Aquarium und bei zu üppiger Fütterung, können aber locker noch der ein oder andere Zentimeter dazu kommen. Hier wäre darauf zu achten das man das richtige Futter wählt und auch nicht zu üppig füttert.

Im See werden Algen von den Schneckenhäusern und Steinen abgeschabt und verspeist, auch kleinst Krebse oder ähnliches Getier wird dabei mit aufgenommen.. Zum Thema Algen und wie wichtig diese in Malawisee Aquarien sind haben wir den folgenden Link zum nach lesen:

Igitt igitt Algen im Malawisee Aquarium

Letztlich ginge diese Mbuna Art, auch als Limnivore Buntbarsch Art durch.

Metriaclima lanisticola 1

Fortpflanzung/Zusammenstellung:

Die Art gilt als relativ friedlich, innerartlich kann diese in der Balz etwas ruppig sein, anderen Mitbewohnern gegenüber ist sie aber ziemlich entspannt. Man kann die Art sehr gut in der Haremshaltung pflegen, was bedeutet ein Männchen und 2 bis 4 Weibchen zusammen im Becken. Auch abhängig von der Beckengröße ! Eine Gruppenhaltung ist nicht undenkbar, sollte aber etwas größere Aquarien voraussetzen und die Dekoration sollte stimmen.

Beckengröße:

Die Haltung dieser Mbuna Art beginnt mit Aquarien ab 300 Litern und einer Kantenlänge ab 120 cm, und sollte eine Übergangszone nachstellen, hierbei wichtig, wären Sandflächen zu belassen und Schneckenhäuser ein zu bringen, die wichtig für die Tiere sind. Vorzugsweise von Lanistes Nyassanus, der Malawisee Schnecke, weil deren Schneckenhäuser realtiv groß ausfallen, man kann aber auch größere Weinbergschneckenhäuser nehmen, bitte nicht zu kleine aussuchen.

Dekoration:

Hier wäre eine Übergangszone eine Option, dabei aber möglichst Sandflächen mit gestalten, wo etliche Schneckenhäuser mit rum liegen, auch Sichtschutz in Form von hohen Steinen sind wichtig. Ebenfalls Spalten und Durchgänge. Auch möglich wäre eine Gestaltung in Form einer Sandzone, hier müssten aber einige wenige größere Steine mit geplant werden.

Sieht man nicht so oft in Malawisee Aquarien, ist aber sicher eine Augenweide wenn man diese Tiere richtig pflegt.

Weitere Links:

Bodengründe für das Malawisee Aquarium

Interaktive Malawisee Karte

MALAWI GURU APP

Autor: Frank Röder

Bilder: Birger Lessow

 

 

 

 

 

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