Sonntag 16 Januar 2022
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In schlechter Gesellschaft: Mbuna und Nonmbuna

Eines vorne weg: Es sind nicht allein die Futteransprüche, die eine Vergesellschaftung zwischen Mbuna und Nonmbuna so problematisch machen - es ist auch das Aggressionspotenzial der Mbuna. Wenn mein Yellow Männchen durch das Becken schwimmt, kuschen auch die Sciaenochromis fryeri und die Dimidiochromis compressiceps.

14 Labidochromis sp. mbamba

Labidochromis caeruelus kakusa from Lake Malawi No.1

5 Dimidiochromis compressiceps

Fischjäger wie die Dimidiochromis Strigatus z.b., die kleinen Mbuna nachjagen, verschwenden keine Energie für Streitigkeiten, ebenso nicht die Sciaenochromis fryeri oder Stigmatochromis Arten, kaum ein Jäger eigentlich.

Die meisten Mbuna als Aufwuchsfresser bekannt, können es sich dagegen nicht leisten, ihr Revier abweiden zu lassen, denn dann müssen sie verhungern - daher die Aggression. Ein carnivorer Fisch wird da Auseinandersetzungen lieber aus dem Weg gehen soweit möglich. Ebenfalls spielt die Aquariumgröße einen erheblichen Faktor der immens von Bedeutung ist.

Es bringt keinen Vorteil für ihn. Zum Thema Labidochromis caeruleus "yellow" und Nonmbuna ist zu sagen, dass diese Fische zu den wenigen im Malawisee gehören (es gibt noch einige wenige Mbuna Arten), die sehr gut erforscht sind in Bezug auf Ernährung, Verhalten und ähnliches, und wo man inzwischen weiß wie deren Anprüche sind. Es gibt Populationen, die sich fast ausschließlich von Schnecken ernähren.

Diese vertragen nachgewiesen sehr proteinhaltiges Futter. Ihr Aggressionspotential ist für einen Mbuna sehr bis mässig gering, es gibt aber auch Mbuna Arten die ein Malawisee Aquarium auf "links" drehen können. Dabei sind Todesfolgen unter den gehetzten und gejagten Buntbarschen bei weitem keine Seltenheit.

Noch vor circa sechs Jahren waren sich die Ichtyologen und Biologen bei verschiedenen Labidochromis Arten uneins, ob diese Aufwuchs oder eher doch Insekten-Larven und dergleichen Getier als Nahrung bevorzugen. Bei vielen dieser Arten ist es bis heute nicht eindeutig geklärt, wie diese richtig zu ernähren sind.

Fakt ist aber, dass diese Labidochromis Arten rein herbivor ernährt "überleben"!

Ist das Futter zu proteinhaltig, können sie sehr schnell verfetten (Beitrag fette Mbuna).Und wenn wir Menschen es zu gut meinen mit unseren Lieblingen.Die Schäden die wir dadurch unseren Fischen des Malawisee's zu fügen, sind nicht sofort sichtbar. Vielleicht nicht mal nach ein paar Monaten. Aber später, wenn es meistens zu spät ist......!!!

 

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Autor:Simon Stahl

Bilder:Florian Bandhauer

   

 

 

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