Mittwoch 21 April 2021
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Labidochromis caeruelus yellow "Kakusa" 

Eckdaten zu dieser Mbuna Art, welche sicherlich zu den schönsten des Malawisee gehört.

Es gibt die Gattung Labidochromis caeruleus geographisch betrachtet in verschiedenen Varianten, die an den westlichen wie auch an den östlichen Küstenabschnitten des Malawisee zu finden sind.

Im nördlichem Teil beheimatet in den typischen Felsen Regionen unter Wasser, hier ist auch dies im Aquarium  nach zu stellen, und spiegelt sehr schön die gewohnte Felszone wider. Da diese Art keine Reviere dauerhaft besetzt ist auch die Übergangszone gut als Heim denkbar. An zu treffen an der westlichen Küste sind diese zwischen Charo und Chizi Point und an der östlichen Küste zwischen Londo und Lupingu heimisch.

Jede einzelne Population hat ihre ganz ausgeprägte und eigene Farbzeichnung, welche sich dann auch im Verkaufsnamen wider spiegelt, wie der Labidochromis caeruleus yellow "Kakusa" z.b. welcher bei Kakusa im nördlichem Teil bei Ruarwe zu finden ist. Männchen erreichen in der freien Natur ca. 10 cm Körpergröße, wobei hingegen Weibchen etwas kleiner bleiben.

Im Aquarium werden diese meistens etwas größer und hier wurde schon von Exemplaren berichtet die gute 12 bis 13 cm erreicht haben. Im Vergleich zu anderen Mbuna Arten gelten Labidochromis caeruleus yellow eher als ruhig, und nicht so aggressiv, wie viele bekannte andere Mbuna Arten.

8 Labidochromis caeruelus kakusa Male

9 Labidochromis caeruelus kakusa Male and Labidochromis Mbamba bay

Labidochromis caeruelus kakusa from Lake Malawi No.2

Wohl einmalig ist ihre gelbe strahlende Farbe, die jedes Malawi Aquarium in ein wohl einzigartiges Bild taucht, wichtig wäre zu wissen, das Nachzuchten der xten Generation oftmals das intensive gelb verliert und immer blasser wirken.Vorzugsweise wären hier WFNZ die schöneren oder Nachzuchten bis zur 3ten oder 4ten Generation, alles was danach kommt ist nicht mehr sehr erstrebenswert, wobei diese immer noch schön sind.

 

Wie bei allen Mbuna ist eine Gruppenhaltung zu empfehlen, dabei sollten man je nach Beckengröße agieren, mehrere Männchen z.b. 3 mit einer großen Gruppe Weibchen z.b. 7, diese Angaben sind nach Beckengröße im Vorfeld genau zu überdenken. Ebenfalls kann man diese in der typischen Haremshaltung pflegen, dies bedeutet 1 Männchen mit mehreren Weibchen z.b. 3 oder 4, dazu auch hier ist immer eine Mindestbeckengröße von 300 Litern zu bedenken. Aber auch im Artenbecken kann man diese Art wundervoll pflegen.

Bei der Ernährung ist zu sagen das sich diese gern von Insekten ernähren, welche im Algenaufwuchs auf den Steinen zu finden sind. Hierbei muss man fest halten das z.b. diese Art auch sehr gut mit Nonmbuna und Utaka zu vergesellschaften sind, zum einem wegen der ähnlichen Ansprüche was die Ernährungsweise angeht und zum anderem weil diese nicht so aggressiv sind wie viele andere Mbuna, dazu haben wir hier etliche Beiträge erstellt oder siehe auch im Fischverzeichnis.

Im Aquarium ist Frostfutter eine gute Alternative, aber ebenso nehmen diese Granulate, Flockenfutter oder auch Lebendfutter an.

Labidochromis Arten besetzen keine festen Reviere dauerhaft, dies bedeutet man sollte zwar aussreichend Spalten und Höhlen sowie Verstecke anbieten, man muss aber nicht immens große Felsaufbauten dekorieren wie bei vielen anderen Mbuna Arten.


Oftmals unterscheiden sich diese nur durch wenige Farbschläge, "Kakusa" z.b. haben weniger schwarz Anteile als andere Labidochromis caeruleus, dies ist wirklich von Population und Standort abhängig.

Interaktive Malawisee Karte

 

Autor:Florian Bandhauer

Bilder:Florian Bandhauer

Video:Pete Barnes

   

 

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