Dienstag 12 November 2019
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Aggressionen der Männchen, gegenüber ihren Weibchen

Ein Problem, was vielleicht schon viele hatten und nicht wussten, was in dieser Situation das richtige ist.

Ein Problem, was vielleicht schon viele hatten und nicht wussten, was in dieser Situation das richtige ist.Häufig kauft man sich junge, unreife Tiere und zieht sie groß. Oder man bekommt große Tiere (häufig dann gleich Paar) und lange Zeit ist alles in Butter.

Nur irgendwann dreht das Männchen durch und holt die Keule aus dem Sack.Nicht nur bei Paar - Haltung , wie bei mir. Sondern auch in großen Gruppen. Als Beispiel in dem privaten Becken meines ehemaligen Stammzüchters, hat ein erst 28cm Buccochromis rhoadesii WF Männchen nacheinander 4 Weibchen tot geprügelt. Bei mir war es so mit meinem Protomelas spilonotus "Mbenji".

Ich bekam ihn ausgewachsen mit seinem Weibchen und die ersten Monate war alles super, aber dann… bekam er auf sein Weibchen eine so heftige Hasskappe.

Zwei Wochen lang hatte er sie durchs Becken getrieben. Ich nahm sie raus, in ein anderes Becken, bis sie wieder fit war. Dann nahm ich ihn raus, bis sein Normanspiegel wieder in normalen Zonen pendelte. Aber er hat sie einfach nicht mehr akzeptiert und eines Nachts hatte er sie besonders heftig aufs Korn genommen und sie war erlöst.

Das Weibchen abzugeben wäre eine Möglichkeit gewesen, aber so zerpflügt, wie sie ständig war…Wer hätte sie genommen? Nun ist mein 15 Monate junger (20cm großer) Nim. fuscotaeniatus Männchen auf sein Weibchen sauer und attackiert sie so extrem, das man schon genau sagen kann, das er sie umbringen will.

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Protomelas spilonotus Mbenji

Protomelas spilonotus Mbenji Weibchen

 

Eine der Lösungen, die sich für mich als beste rauskristallisiert hat, ist recht einfach.
Die Männchen, die irgendwann durchdrehen sind häufig schon mit ihrer zukünftigen Partnerin groß geworden.Wenn man beobachtet, dass das normale Werben des Männchens ins aggressive überspringt.

Ist eine gewisse Grenze überschritten und das Männchen fängt an sein Weibchen nicht mehr als solches zu akzeptieren.

Wenn man diesen Zeitpunkt rechtzeitig erwischt, heißt es sofort, das Weibchen rausnehmen (solange sie noch für den Weiterverkauf hübsch genug ist) und separat setzen.
Und.. sich ein neues, junges und unreifes Weibchen suchen.

Eine Methode, die Erfolg verspricht. Bei mir hat es super funktioniert. Sprich mit meinem Pro.spilonotus "Mbenji". Mein Männchen ist richtig sanft zu ihr, beinahe schüchtern.

Zudem hat ein großes Männchen häufig einige Monate, bis so ein junges Weibchen geschlechtsreif wird. In der Zeit er selbst auch charakterlich auch reifer und gesetzter wird. Auch mit dem früher genannten Beispiel mit dem Bucc. rhoadesii funktionierte es hervorragend, und das ist bereits 2 Jahre her.

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Autor: Simon Thal

Bilder: Simon Thal,Florian Bandhauer

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