Donnerstag 20 Februar 2020
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Mückenlarven - wichtig in der Aquaristik

Ein Bericht, was, woher und warum, man weisse Mückenlarven bei Fischen verfüttert.

Zum Einstieg etwas allgemeines zu diesem sehr wichtigem Bestandteil in der Aquaristik und einiges mehr.Mückenlarven sind einzig ein Entwicklungsstadium der Mücken aus der Familie der sogenannten (Zweiflügler) auch "Dipteren" genannt.

Prägnant ist die sehr unterschiedliche Lebensweise der Larven, viele Arten leben in sehr feuchten Bereichen meist in Bodennähe, es gibt auch Arten die auf Pflanzen vorzugsweise aufzufinden sind, sicherlich die bekannteste und auffälligste ist aber die aquatische Lebensweise.

Optische Unterschiede :

Meist wurmförmig langgestreckt zeigt sich der Körperbau hinzu kommt im Unterschied zur Fliegenlarve besitzt die hier angesprochene Art in der Regel eine Kopfkapsel.Weit verbreitet in der Aquaristik und hauptsächlich zur Verfütterung werden die Wasserbewohnenden Arten genutzt. Bei vielen kennt man dies aus Zierfischzucht, wo die Mückenlarven als Lebendfutter verwendet werden.Für die Fütterung im Aquarium erhält man die Mückenlarven als Lebendfutter, gefriergetrocknet oder als Frostfutter (Meist in Würfelform).

Als Frostfutter daheim, sollte dieses immer aufgetaut gereicht werden. Dieses bis zu einer Viertelstunde antauen lassen und dann in einem Sieb mit klarem Wasser ordentlich ausspülen.

1 Buntbarsche

Hinweis:
Auf jeden Fall sollte Frostfutter nach dem Auftauen immer mit Wasser gespült werden.

3 Arten sind in der Aquaristik von großem Belang:

1)
Die Weiße Mückenlarve (Büschelmücken) diese sollten nur an Fische mit mindestens 4 cm Länge verfüttert werden, weil sonst eventuell die Gefahr besteht, dass sich eine Mückenlarve an dem Fisch vergreift.


"Bezieht sich auf die Reichung als Lebendfutter"

2)
Die Schwarze Mückenlarve (Stechmücken) wird nicht immer von allen Fisch Gattungen angenommen.


Hinweis hierbei:
Viele Vitamine und fischgerechtes Eiweiß in teils hoher Konzentration.

3)
Die Rote Mückenlarve (Zuckmücken) wird von Fischen der meisten Gattungen gern genommen, ihr roter Blutfarbstoff ähnelt dem "Hämoglobin" im menschlichen Blut.


Hinweis hierbei:
Sie kann bei empfindlichen Menschen Allergien hervorrufen!

Und bei dieser Art ein wichtiger Aspekt:


Dies bietet ihnen die Möglichkeit, in sauerstoffarmen Gewässern zu leben.

Hier liegt aber auch ein Nachteil von roten Mückenlarven, sie können mitunter stark mit Schadstoffen belastet sein, da Gewässer meist eine hohe Konzentration an Umweltgiften aufweisen, und diese dann später im Aquarium landen.Man sollte genausten Prüfen woher die "roten Mückenlarven" stammen bevor man sie kauft.

Ein weiterer Aspekt und gleichzeitig auch als Problem zu betrachten von roten Mückenlarven ist die relativ harte äußere Hülle, mit der kleinere Fische durch aus Probleme bekommen könnten, zumal sie "Chitindornen" besitzt, die zu Darmverletzungen führen können.Dieser Aspekt sollte jedem Aquarianer klar sein.

Die genannten "Widerhaken" die wir Aquarianer immer wider anprangern bei den roten Mückenkarven, sind eigentlich die "Fusshaken" sowie die teilweise sehr großen und groben Mandibeln auch Kauwerkzeuge genannt.Diese Fuss und Kauwerkzeuge können unter anderem bei den (Aufwuchsfressern) unter den Cichliden des Malawissees, sehr erhebliche Magen und Darmverletzungen herbei führen.

Grundsätzlich sollte man rote Mückenlarven bei Malawis lieber nicht füttern, und es gibt ja etliche Möglichkeiten andere Arten zu verfüttern.Verdauungsprobleme, Infektionen bis hin zum Darmverschluss und dem Tod der Tiere kann dies mit sich bringen, ganz besonderes auch bei Tropheus Arten aus dem Tanganjikassee und bei den Mbunas (Malawisee) bekannt, insgesamt bei allen überwiegend herbivor lebenden Gattungen.

Worauf man genausten achten sollte bei der Fütterung von lebenden Mückenlarven ist die Herkunft allgemein, den beim Füttern von Fischen mit Lebendfutter kann sich die Erhöhung und Ausbreitung von Krankheiten zeigen.Worauf man genausten achten sollte bei der Fütterung von lebenden Mückenlarven ist die Herkunft, den beim Füttern von Fischen mit Lebendfutter kann sich die Erhöhung und Ausbreitung von Krankheiten zeigen.

Speziell bei Malawisee Buntbarschen sollte man darauf achten welchen Arten man diese proteinhaltige Kost verabreicht, dazu könnt ihr gern im "Fischverzeichnis" unter den einzelnen Arten die Punkte Fütterung erlesen.

Mehr zu Thema auch eine sehr gute Seite www.aquarium-kosmos.de

 

MALAWI GURU APP

Autor:Florian Bandhauer

Quellen:Aquarium-Kosmos.de

Bilder:Ale Nocetti

   

 

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