Montag 13 Juli 2020
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Lymphocystis und andere Tumore

Entgegen vieler Unkenberichte ist diese Erkrankung meistens nicht heilbar.

Hier ein Bericht zu Lymphocystis sowie Tumore im allgemeinen und seine Auswirkungen.Grade Buntbarsche können Tumor Erkrankungen öfters bekommen, dabei spielen Stress unter anderen Faktoren eine Rolle die den Buntbarsch früher oder später dahin raffen kann.Dabei zeigen sich anfangs durch leichte äussere Symptome kleinere Wucherungen oftmals an Flossen, Maulpartie aber auch am Körper der betroffenen Tiere.

Ebenfalls treten teils massive Schwellungen am Körper auf, die aber den Tumor verbergen weil diese innen sitzen.Oftmals werden dann innere Organe betroffen und schwächen die Tiere langfristig, diese werden immer träger und im späteren Verlauf wird das Fressen eingestellt.Ebenfalls bleibt es nicht nur bei einem Tumor, diese breiten sich aus! Sehen die Tumore wie Broccoli aus also von der Form he,r muss es nicht zwingend Lymphocystis sein, die Art der Tumore ist sehr endlos dies muss man bedenken.Eine genaue Diagnose ist schwer.

Es handelt sich dabei um Gewebewucherungen, die durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden können.Dazu gehören unter anderen genetische Defekte bzw. erbliche Ursachen, Chemikalien und Viren.

Zitat von drta Archiv :

Durch Viren mit dem Namen Lymphocystivirus verursacht wird die sogenannte Lymphocystis, die auch Knötchenkrankheit genannt wird. Dabei werden die Zellen durch Viren zu übergroßem Wachstum angeregt.Betroffen sind meist Flossen und Haut der Fische. Zunächst entstehen kleine, weiße oder durchsichtige Knötchen, die im Laufe von Wochen oder Monaten zu blumenkohlartigen Wucherungen heranwachsen.

In frühen Stadien oder bei leichtem Befall sieht der Fischkörper wie mit Salz bestreut aus. Häufig werden zuerst die Flossen befallen.Dabei kann sowohl ein einzelner Knoten entstehen als auch viele kleine Knötchen, so dass sich die Haut rau anfühlt, wenn man mit der Hand darüber streicht.Sind die Kiemen befallen, kann das zu Atemschwierigkeiten führen, wenn das Sauerstoff aufnehmende Kiemengewebe zerstört wird.

Die einzelnen Knoten sind zwischen 0,3 mm und mehr als 2 mm groß. Die Knoten können cremefarben, pink oder grau sein.

Nach 4 oder mehr Wochen, abhängig von der befallenen Fischart, der Temperatur und weiteren Faktoren, brechen die wuchernden Zellen auf oder fallen ab und entlassen neue Viren in das Wasser. Dort infizieren die neuen Viren Fische der gleichen oder verwandter Arten, indem sie in verletzte Haut- oder Gewebestellen eindringen.

Gelangen Viren in die Blutbahn, können innere Organe befallen werden.Nach der Ansteckung mit Viren kann es zwischen einer Woche und mehr als einem Jahr dauern, bis sichtbare Schäden auftreten. Bei ca. 25° C werden nach etwa 10 Tagen neue Knötchen sichtbar. Die genauen Zeiträume hängen auch hier wieder von der befallenen Fischart, der Temperatur und anderen Faktoren ab. Es wird vermutet, dass die Viren jahrelang im Mulm überleben können, bevor sie neue Fische befallen.

Zitat ende !

1 Tumore

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Befallene Buntbarsche sterben meistens nicht an Lymphocystis im direkten sinne, sondern dann vor allem durch bakterielle Infektionen die damit einher gehen, oder an Pilz Erkrankungen welche letztlich dadurch auftreten.Eine erfolgreiche Behandlung ist zu über 95 % fast aussichtlos, hier sollten die Tiere erlöst werden (bitte mit einem Tierarzt sprechen).

Mit Lymphocystis erkrankte Buntbarsche sollten ins Quarantäne Becken, dies wäre zwingend erforderlich. Und sowie bakterielle Infektionen oder Pilz Erkrankungen auftreten, müssten diese umgehend behandelt werden.

Lymphocystis ist nicht heilbar soweit uns bekannt.Die Knötchen fallen im laufe der Zeit ab und verschwinden dann, dabei entsteht für den Halter der Eindruck alles wäre wieder rechtens.Dies ist falsch den weitere Viren wurden bereits in dieser Phase im Becken frei gesetzt !

Die beste Option wäre vorbeugend Verletzungen der Buntbarsche möglichst zu vermeiden und ebenso Stress soweit machbar ebenfalls im Vorfeld auszuschalten.

 

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Autor: Florian Bandhauer

Quellen Zitat:drta-archiv

Bilder: Frank Hentschel

  

 

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